Solarparks von ENBW Alte Leipziger holt sich mehr Erneuerbare Energien ins Portfolio

Martin Rohm, Vorstand Kapitalanlagen und Finanzen der ALH-Gruppe

Martin Rohm, Vorstand Kapitalanlagen und Finanzen der ALH-Gruppe: Die Versicherung kauft im Segment Erneuerbare Energien zu. Foto: Nadine Stegemann

Die Alte Leipziger Hallesche Versicherungs­gruppe übernimmt 49,9 Prozent der Anteile eines Portfolios von sechzehn Solarparks der ENBW. Zu dem Portfolio gehören auch die neuen Solar-Großprojekte Weesow, Gottesgabe und Alttrebbin, die als erste Solarparks in Deutschland in dieser Größe ohne staatliche Förderung gebaut wurden. Insgesamt liegen die Solarparks in Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen verteilt, die meisten gingen erst in den vergangenen Jahren ans Netz.

 

Die Betriebsführung, den Service und die Wartung der Anlagen sowie die Vermarktung übernimmt weiterhin die ENBW, insgesamt soll die erzeugte Strommenge von durchschnittlich 580 Gigawattstunden rechnerisch den Bedarf von 200.000 deutschen Drei-Personen-Haushalten decken.

„Diese Kooperation im Bereich Erneuerbare Energien ist eine ideale Ergänzung zu unserem bereits bestehenden Portfolio an Onshore- und Offshore-Windparks“, erklärt Martin Rohm, Vorstand Kapitalanlagen und Finanzen der Alten Leipziger Hallesche Versicherungs­gruppe. Mit der Investition in die Erneuerbaren Energien soll die Kapitalanlage der Versicherung nachhaltiger werden. Die Kartellbehörden müssen der Beteiligung noch zustimmen. Die Erlaubnis wird für Herbst 2022 erwartet. Zum Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Alte Leipziger Hallesche Versicherungs­gruppe verwaltet 40 Milliarden Euro

Die Alte Leipziger Hallesche Versicherungs­gruppe investiert seit 2015 in Erneuerbare-Energien-Projekte. Nach Angaben der Versicherung können mit dem eigenen Portfolio mehr als 560.000 Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgt werden. Insgesamt verwaltet sie Kapitalanlagen in Höhe von fast 40 Milliarden Euro.