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Globale Long-Short-Aktien-Strategie

Aktienähnliche Erträge bei reduzierter Volatilität

Gerade nach guten Jahren wie 2023 und 2024 steigt das Rückschlagspotenzial an den Aktienmärkten. Für Investoren, die die Ertragschancen der Aktienmärkte weiter nutzen wollen, aber nicht völlig ohne Absicherung, hat Loomis Sayles eine Lösung.

Wirklich hochwertige Unternehmen gibt es nur sehr wenige, ist Aziz Hamzaogullari überzeugt. „Wir glauben, dass weniger als ein Prozent aller Unternehmen in der Lage sind, ihre Wettbewerbsvorteile über ein Jahrzehnt hinaus zu erhalten. Und wir glauben auch, dass weniger als ein Prozent der Unternehmen ein dauerhaftes und rentables langfristiges Wachstum erzielen können“, so der Gründer und Investmentchef des Growth Equity Strategies Team der Natixis-Tochter Loomis Sayles. Da er aber überzeugt ist, dass sich Alpha am besten erzielen lässt, wenn in Aktien von Unternehmen investiert wird, die beide Merkmale aufweisen, muss er sehr wählerisch sein.

Schon vor knapp 20 Jahren entwickelte Hamzaogullari eine entsprechende Anlagephilosphie und einen passenden Investmentprozess. 2010 brachte er diese und einige Team-Kollegen mit zu Loomis Sayles, wo das Growth Equity Strategies Team über die Jahre wuchs und mittlerweile mehrere Strategien verwaltet, die alle auf den gleichen Grundsätzen beruhen.

Fehlbewertete Aktien sehr hochwertiger Unternehmen

Mithilfe eines ausgefeilten Anlageprozesses sollen weltweit die wenigen Qualitätsunternehmen mit nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen und profitablem Wachstum, die darüber hinaus einen deutlichen Abschlag auf ihren intrinsischen Wert aufweisen, identifiziert werden. Bevor tatsächlich investiert wird, gilt es, einen tiefen Einblick in die Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle zu bekommen. Grundlage dafür ist eine mehrstufige Analyse, die sich um Qualität, Wachstum und Bewertung dreht. 

In den ersten Schritten wird die Qualität der Unternehmen geprüft. Das Research begibt sich auf die Suche nach Geschäftsmodellen mit aussichtsreichem Alleinstellungsmerkmal und analysiert, ob dieser Wettbewerbsvorteil auch langfristig verteidigt werden kann. Ist die Eintrittsschwelle hoch genug? Wie sieht das mögliche Konkurrenzumfeld aus? Auch die finanzielle Basis muss stimmen. Ein Unternehmen sollte unter anderem über nachhaltiges Wachstum des freien Cashflows und gesunde Bilanzen verfügen. Hamzaogullari bevorzugt schuldenfreie oder nur niedrig verschuldete Unternehmen. Neben guten Zahlen braucht es ein fähiges Management, das – wie auch das Growth Equity Strategies Team – langfristig denkt und entsprechend handelt.

Im nächsten Schritt werden Unternehmen auf ihr Wachstumspotenzial hin geprüft. Dabei geht es nicht um kurzfristige Dynamiken, der Fokus liegt vielmehr auf sehr langfristigen, strukturellen Treibern, die in den nächsten fünf Jahren und gern noch länger standhalten. Und es geht auch nicht nur um überdurchschnittliches Wachstum, sondern um sehr langfristiges, profitables Wachstum.

Sind potenzielle Portfoliounternehmen gefunden, kommt der Einstiegspreis ins Spiel. Hamzaogullari kauft gern mit Abschlag auf den intrinsischen Wert. Dieser wird auf Basis des künftigen freien Cash-Flows geschätzt. Zudem will das Team verstehen, warum der Titel zum Discountpreis gehandelt wird. Gibt es vielleicht doch fundamentale Gründe oder zieht das Marktsentiment den Kurs nach unten?

Short-Positionen liefern Absicherung in Abwärtsphasen

Das Growth Equity Strategies Team managt nicht nur Long-Only-Fonds, sondern mit dem Loomis Sayles Sakorum Long Short Growth Equity Fund auch eine Long-Short-Strategie, die Short-Positionen auf Einzelwerte eingeht. Anlageideen dafür werden letztlich über den gleichen Prozess wie die Long-Titel gefunden. Statt unterbewerteter strukturell glänzender Geschäftsmodelle werden strukturell mangelhafte Geschäftsmodelle identifiziert, deren Kurse Markterwartungen enthalten, die das Team für viel zu hoch einschätzt. Die Short-Positionen können zusätzliche Performance liefern, dienen aber gleichzeitig als Absicherungsinstrument.
So haben Anleger mit dem Loomis Sayles Sakorum Long Short Growth Equity Fund die Chancen auf aktienähnliche Erträge bei einer Volatilität unter Marktniveau. 

 

Weitere Anmerkungen

Dieses Material wurde zu Informationszwecken ausschließlich Finanzdienstleistern oder anderen professionellen Kunden oder qualifizierten Investoren und, soweit aufgrund lokaler Bestimmungen erforderlich, nur auf deren schriftlicher Anfrage zur Verfügung gestellt. Dieses Material ist nicht für Privatanleger bestimmt. Es liegt in der Verantwortung eines jeden Finanzdienstleisters sicherzustellen, dass das Angebot oder der Verkauf von Fondsanteilen oder Wertpapierdienstleistungen Dritter an seine Kunden im Einklang mit den jeweiligen nationalen Gesetzen steht.

Bitte lesen Sie den Verkaufsprospekt und die wesentlichen Informationen sorgfältig, bevor Sie investieren. Wenn der Fonds in Ihrem Land registriert ist, sind diese Dokumente auch auf der Website von Natixis Investment Managers (im.natixis.com/intl/intl-fund-documents) kostenlos und in der Amtssprache des Landes, in dem der Fonds registriert ist, erhältlich.
Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte in der Amtssprache Ihres Landes finden Sie in der Rubrik "Rechtliche Dokumentation" auf der Website (im.natixis.com/intl/intl-fund-documents). 
In Deutschland und Österreich: Dieses Material wird von Natixis Investment Managers International oder ihrer Zweigniederlassung Natixis Investment Managers International, Zweigniederlassung Deutschland, bereitgestellt. Natixis Investment Managers International ist eine eine Portfoliomanagement Gesellschaft, von der französischen Finanzaufsichtsbehörde AMF (Autorité des Marchés Financiers) unter der Nr. GP 90-009 zugelassen ist, und eine Vereinfachte Aktiengesellschaft (société par actions simplifiée), die im Pariser Handels- und Gesellschaftsregister unter der Nr. 329 450 738. Eingetragener Sitz: 43 avenue Pierre Mendès France, 75013 Paris. Eingetragener Sitz von Natixis Investment Managers International, Zweigniederlassung Deutschland (Handelsregisternummer: HRB 129507) ist: Senckenberganlage 21, 60325 Frankfurt am Main.
Die oben erwähnten Gesellschaften sind Geschäftsentwicklungseinheiten von Natixis Investment Managers, einer Holdinggesellschaft mit einem breit gefächerten Angebot spezialisierter Vermögensverwaltungseinheiten und Distributionsgesellschaften weltweit. Die Vermögensverwaltungstochtergesellschaften von Natixis Investment Managers führen regulierte Tätigkeiten nur in und von Jurisdiktionen aus/durch, in denen sie hierzu lizenziert oder autorisiert sind. Ihre Dienstleistungen und die Produkte, die sie verwalten, sind nicht für alle Investoren in allen Jurisdiktionen zugänglich.

Obwohl Natixis Investment Managers die in diesem Material bereitgestellten Informationen, einschließlich der Informationen aus Drittquellen, für vertrauenswürdig hält, kann die Richtigkeit, Angemessenheit oder Vollständigkeit dieser Informationen nicht garantiert werden. 
Die Bereitstellung dieses Dokuments und/oder Bezugnahmen auf bestimmte Wertpapiere, Sektoren oder Märkte in diesem Material stellen keine Anlageberatung oder eine Anlageempfehlung oder ein Angebot, Wertpapiere zu erwerben oder zu veräußern, oder ein Angebot von Dienstleistungen dar. Investoren sollten Anlageziele, Risiken und Kosten einer jeden Investition zuvor sorgfältig prüfen. Die Analysen, Meinungen und bestimmte Anlagethemen und -prozesse, auf die hier Bezug genommen wird, stellen die Ansichten der jeweiligen Person(en) zum angegebenen Datum dar. Diese sowie die dargestellten Portfoliobestände und -eigenschaften können sich ändern und sind nicht als vertraglich bindend zu betrachten. Es kann nicht zugesichert werden, dass die Entwicklungen so eintreten, wie sie in diesem Material prognostiziert werden. Die von externen Dritten geäußerten Analysen und Meinungen sind unabhängig und spiegeln nicht unbedingt die von Natixis Investment Managers wider. Informationen über die Wertentwicklung in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf die zukünftige Wertentwicklung. 

Dieses Material darf nicht als solches, auch nicht teilweise, verbreitet, veröffentlicht oder reproduziert werden.

Alle Beträge in diesem Dokument sind in USD ausgewiesen, sofern nichts anderes angegeben ist.
Natixis Investment Managers kann beschließen, die Vertriebsvereinbarungen für diesen Fonds in Übereinstimmung mit den einschlägigen Rechtsvorschriften zu beenden.

 

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Interview mit Richard Geller, Loomis Sayles

„Shorts helfen, die risikobereinigte Rendite zu steigern“

Richard Geller, Global Head of Alternative Investments im Loomis Sayles Growth Equity Strategies Team, über die Vorzüge der Long-Short-Strategie des Teams – in guten und in schlechten Aktienmärkten.

Herr Geller, können Sie bitte kurz die herausragenden Merkmale des LS Sakorum Long/Short Growth Equity Fund zusammenfassen?

Rich Geller: Der Fonds gehört zu einer Reihe von Wachstumsaktien-Angeboten, die von Aziz V. Hamzaogullari, dem Gründer, Chief Investment Officer und Portfoliomanager des Loomis Sayles Growth Equity Strategies (GES) Teams, verwaltet werden. Das Ziel der bereits seit 13 Jahren bestehenden Long/Short Growth Equity (LSGE)-Strategie ist es, über den gesamten Zyklus hinweg Renditen auf Marktniveau mit etwa einem Drittel des Betas des S&P 500 zu erzielen und gleichzeitig ein bedeutendes Alpha, Alpha in Short-Titeln und einen Kapitalschutz in Zeiten eines Marktrückgangs zu bieten. LSGE, auf dem dieser OGAW-Fonds basiert, hat diese Ergebnisse erzielt. 

Wie würden Sie das Risiko-Ertrags-Profil des Fonds im Vergleich zu einer Long-only-Wachstumsaktienstrategie bewerten?

Geller: Es ist klar, dass ein abgesicherter Fonds auf Gesamtfondsebene ein ganz anderes Rendite-Risiko-Profil aufweisen wird als ein Long-only-Fonds. Beide können sehr gut performen, aber sie werden sehr unterschiedlich sein. Unsere Long/Short-Strategie hält in der Regel ein Netto-Marktengagement von rund 50 % aufrecht und erzeugt ein Gesamt-Beta, das etwas unter diesem Wert liegt, während Long-only-Fonds in der Regel voll investiert sind und im Allgemeinen ein Beta von 1 mit der Benchmark erreichen. Wir sind der Meinung, dass beide Strategien attraktive Optionen darstellen können, aber unterschiedliche Erwartungen und Funktionen haben, wenn sie in ein Gesamtportfolio integriert werden.

Der Einsatz von Short-Positionen hat es auch ermöglicht, bestimmte „Risiko-Asymmetrien“ zu verbessern. So liegt beispielsweise das Beta unserer Long/Short-Strategie insgesamt bei etwa 0,4, während es in fallenden Märkten näher an neutral liegt.

Der Fonds verfolgt eine Low-Turnover-Strategie. Gilt dies auch für die Short-Positionen?

Geller: Da das GES-Team bei seinen Investitionen so vorgeht, als würde es sich in private Unternehmen einkaufen, ist ein langer Anlagehorizont für unsere Philosophie und unseren Prozess von zentraler Bedeutung. Unserer Ansicht nach bietet ein langer Anlagehorizont die Möglichkeit, säkulares und strukturelles Wachstum zu erfassen und die Kurzsichtigkeit des Aktienmarktes durch den Prozess der Zeitarbitrage zu nutzen. Der Fonds verfolgt eine Strategie des geringen Titelwechsels im Portfolio. Seit der Einführung der Strategie vor 13 Jahren, die von LSGE aufgezeichnet wurde, bedeutet dies eine Umschlagshäufigkeit von etwa 10-12 % für Long-Positionen und eine Umschlagshäufigkeit von 20-22 % für Short-Positionen seit der Einführung. Dies ist ein guter Anhaltspunkt dafür, was auch für den Namensumsatz im OGAW-Fonds zu erwarten ist (mit Ausnahme der Umschichtungen, die zur Einhaltung der OGAW-Konzentrationsvorschriften erforderlich sind). Wir sind nicht an eine bestimmte Haltedauer gebunden, sondern treffen unsere Entscheidungen auf der Grundlage der absoluten und relativen Attraktivität der einzelnen Long- und Short-Positionen im Portfolio zu den jeweiligen Bewertungen zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Was ist die Hauptaufgabe der Short-Positionen: Performance liefern oder absichern?

Geller: Shorts sollen eine doppelte Aufgabe erfüllen. Beide Aufgaben sind für unseren Ansatz gleichermaßen wichtig. Shorts sind unbedingt erforderlich, um das Portfolio abzusichern und darüber hinaus die positive Risikoasymmetrie zu verstärken, die wir auf Gesamtportfolioebene anstreben. Short-Positionen haben in der Vergangenheit eine wichtige Rolle bei der Absicherung von Vermögenswerten gespielt – sowohl bei sehr starken als auch bei moderaten Marktrückgängen. Bei den drei größten Marktrückgängen in der Geschichte der Strategie war die Strategie in zwei Fällen nur geringfügig negativ und erzielte in einem Fall positive Renditen.

Die andere Aufgabe von Short-Positionen ist die Erzielung von Performance. Sie tragen zwar nicht positiv zur kumulativen fiktiven Wertentwicklung in der Geschichte der Strategie bei, haben aber zu kritischen Zeitpunkten erheblich zur Wertentwicklung beigetragen. Insgesamt sind Shorts für etwa 54 % unseres Alpha (unserer risikobereinigten Rendite) verantwortlich, obwohl sie nur etwa 33 % unserer Bilanz ausmachen.

Wie Sie sehen, können wir mit Leerverkäufen nicht nur das Nettomarktengagement reduzieren, sondern sie auch als Quelle für potenzielles Alpha nutzen. Mit anderen Worten: Sie können uns helfen, die risikobereinigten Renditen zu steigern. Seit Beginn des Short-Engagements   bis zum 31. Dezember 2024 hat die LSGE-Strategie ein jährliches Brutto-Alpha von +583 Basispunkten oder +444 Basispunkten nach Abzug der Gebühren erzielt. Auch wenn die erwarteten Gesamtrenditen niedriger sind als bei einem Long-only-Ansatz, hat der Einsatz von Short-Positionen in der Long/Short-Strategie unser Gesamt-Alpha erhöht.

Wann setzen Sie Shorts auf dem breiten Markt ein?

Geller: Auf der Short-Seite bevorzugen wir die Identifizierung von Einzeltitel-Shorts mit dem Ziel, dass sie eine doppelte Funktion erfüllen: Sie sind sowohl individuelle Alpha-Quellen als auch Absicherungsvorteile für das Portfolio. In Fällen, in denen wir nicht in der Lage sind, eine ausreichende Anzahl von Einzeltitel-Shorts zu finden, die unserem disziplinierten Anlageprozess entsprechen, setzen wir breite Index-Shorts (oder Körbe) ein, um das Marktengagement des Portfolios abzusichern und unser Ziel eines Nettoengagements von 50 % zu erreichen. Daher werden Indizes im Allgemeinen als „Lückenfüller“ verwendet, wenn keine ausreichende Anzahl von Einzeltitel-Shorts zu Preisen verfügbar ist, die unserer Meinung nach ein attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis bieten.

Welche Sektoren oder Wirtschaftstreiber halten Sie im aktuellen Umfeld für äußerst attraktiv für Long-Positionen?

Geller: Wir nehmen keine kurzfristigen Meinungen zum aktuellen Umfeld oder zu Trends an. Außerdem beruht unser Anlageprozess zu 100 % auf einem fundamentalen Bottom-up-Research. Darüber hinaus sind wir misstrauisch gegenüber Sektorbezeichnungen, da wir sie für willkürlich halten. Was wir in erster Linie suchen, halten wir für sehr selten: eine überschaubare Anzahl von Unternehmen, die von Natur aus von hoher Qualität sind – Unternehmen mit einzigartigen, schwer zu reproduzierenden Geschäftsmodellen und nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen. Wir setzen voraus, dass diese Merkmale über längere Zeiträume (d. h. viele Jahre) beständig und langlebig sind.

Wachstum ist die nächste Komponente, die wir in unserem Investitionsprozess Qualität-Wachstum-Bewertung berücksichtigen. Wir suchen nicht nur nach überdurchschnittlichem Wachstum, sondern nach nachhaltigem und rentablem Wachstum (gemessen am freien Cashflow), das es einem Unternehmen ermöglicht, sein weiteres Wachstum selbst zu finanzieren. Dieser Prozess wird nicht von Top-Down-„Themen du jour“ beeinflusst, sondern von der Identifizierung langfristiger Wachstumstreiber, von denen wir glauben, dass sie langfristig Bestand haben werden.

Das sich daraus ergebende Portfolio lässt sich anhand der Arten von Unternehmen erklären, die unsere Schwellenwerte für die Aufnahme zum jetzigen Zeitpunkt erreicht haben. Beispiele für die fünf wichtigsten Geschäftstreiber in unserem Portfolio sind folgende: Online-Werbung; EV-Penetration; Wachstum bei Video-on-Demand-Abonnements; IT-Ausgaben von Unternehmen; Digitalisierung des Zahlungsverkehrs. Keiner dieser Faktoren ist von kurzfristiger Natur. Häufig sind wir in repräsentative Unternehmen investiert, die schon seit Jahren in unserem Portfolio sind. Beachten Sie, dass unser Team über vier volle Präsidentschaftsperioden hinweg investiert war und in einigen Fällen das Portfolio immer noch Positionen vom ersten Tag an enthält.

In welchen Bereichen finden Sie mehr Short-Picks?

Geller: Wir haben zwei verschiedene Arten von Leerverkäufen in unserem Portfolio: säkulare und opportunistische. Säkulare Leerverkäufe können auftreten, wenn bullische Bewertungen die geringe Qualität von Unternehmen mit geringer oder keiner Differenzierung nicht widerspiegeln oder wenn das Wachstumspotenzial von Unternehmen überschätzt wird, die unserer Meinung nach langfristig einen strukturellen Rückgang erleben werden. Opportunistische Leerverkäufe können vorkommen, wenn die eingebetteten Erwartungen im Verhältnis zum langfristigen inneren Wert hoch sind, sogar bei Unternehmen, die selbst keine säkularen Verlierer sein könnten. Es kann sich dabei um lebensfähige Unternehmen handeln, bei denen wir bereit wären, eine Long-Position einzugehen, wenn sie zu einem bestimmten Zeitpunkt mit erheblichen Abschlägen gegenüber unserer Einschätzung des inneren Wertes verkauft werden.

Gegenwärtig haben wir in einer Reihe von Geschäftssegmenten attraktive Short-Positionen gefunden, unter anderem in folgenden Bereichen Halbleiter und Semi-Caps, Konsumgüter, Bau und Baumaterialien sowie Software.

Aus regionaler Sicht haben die USA ein starkes Gewicht; sowohl lang- als auch kurzfristig. Warum?

Geller: Wir sind im Allgemeinen unabhängig vom Land der Börsennotierung, erkennen aber an, dass die Größe des US-Marktes die der meisten anderen Märkte in den Schatten stellt, und daher sind die Portfoliobestände stärker in den USA gewichtet. Dies ist nicht das Ergebnis einer Top-Down-Sicht auf geografische Regionen, sondern das Ergebnis der Tatsache, dass wir auf unternehmensspezifischer Basis die attraktivsten Anlagemöglichkeiten gefunden haben. Die geografische Ausrichtung des Portfolios ist daher lediglich ein Ergebnis des Anlageauswahlprozesses. Wir weisen darauf hin, dass es sich bei vielen unserer Beteiligungen um große und oft globale Unternehmen handelt, die ihre Erträge unabhängig vom Land ihrer Börsennotierung geografisch verteilen. Daher ist das Portfolio geografisch breiter gestreut, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Die Long-Short-Strategie wurde im Jahr 2012 eingeführt. Wie hat sich die Strategie bisher entwickelt? Gab es einige sehr gute oder sehr schlechte Jahre? Und wie schätzen Sie das Umfeld für den Fonds im Jahr 2025 ein?

Geller: Wir haben die Long-Short-Strategie (LSGE) im Februar 2012 aufgelegt. Im Jahr 2022 fügten wir unser Long-Short-OGAW-Angebot hinzu, um die Zugangsmöglichkeiten für Anleger zu erweitern, insbesondere für diejenigen, die ein registriertes Vehikel benötigten. 
Ziel der Strategie ist es, Renditen zu erzielen, die im Allgemeinen über den Zyklus hinweg mit den langfristigen Renditen des S&P 500 übereinstimmen, jedoch mit einem Beta, das etwa ein Drittel des Index beträgt. Darüber hinaus streben wir ein bedeutendes Alpha und eine gute Risikominderung in Zeiten von Indexrückgängen an.

In den letzten 13 Kalenderjahren hatte das LSGE-Portfolio nur vier negative Kalenderjahre mit einem durchschnittlichen Verlust von -1,78 Basispunkten netto. Von unseren positiven Jahren übertrafen vier die Marke von +20 % netto und eines dieser vier übertraf +30 % netto. Ein bedeutendes Unterscheidungsmerkmal der Strategie ist die Tatsache, dass sie in der Vergangenheit durch besonders starke Rückgänge der Aktienmarktindizes nach unten tendierte. Durch die konsequente Einhaltung der Philosophie und des Prozesses des GES-Teams ist es uns gelungen, eine anhaltende Risikoasymmetrie auf Positions- und Portfolioebene zu schaffen.

Wie bewerten Sie die Performance Ihrer Anlagestrategie, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Rendite und Risiko, und welche Bedeutung hat dabei die antizyklische Komponente?

Geller: Der Nettoeffekt der Kombination von qualitativ hochwertigen, risikobereinigten Renditen und Kapitalerhalt in Zeiten breiter Marktrückgänge war eine günstige langfristige Verzinsung. Natürlich erzielt keine Strategie über alle Zeiträume hinweg eine positive Performance, aber wir sind der Meinung, dass die langfristigen Ergebnisse für unsere Anleger trotzdem überzeugend waren und antizyklische Qualitäten gezeigt haben, die eine Entkopplung von anderen weit verbreiteten Risikopositionen begünstigt haben.

Betrachtet man nur die 2,25-jährige Geschichte unseres OGAW-Long-Short-Fonds, d. h. von der Auflegung bis zum 7. Februar 2025, so hat er eine Nettorendite von +55 % (EI-USD-Anteile) erzielt, was einer annualisierten Nettorendite von mehr als 21 % entspricht. Das entspricht fast der Rendite des S&P500, allerdings mit etwa 50 % des Engagements. Wir halten dies für ein günstiges risikoangepasstes Ergebnis für unsere Anleger.

Wie gehen Sie als Investmentmanager mit den aktuellen Marktunsicherheiten um und welche Rolle spielt der Anlagehorizont in Ihrer Investmentstrategie?

Geller: Im Allgemeinen ist es unwahrscheinlich, dass wir kurzfristige Ereignisse – wie z. B. das Umfeld – kommentieren oder uns darauf verlassen, dass sie vorhergesagt werden können. Da wir Investitionen so angehen, als würden wir uns an einem privaten Unternehmen beteiligen, ist ein langer Anlagehorizont (der über ein bestimmtes kurzfristiges Umfeld hinausgeht) von zentraler Bedeutung für unsere Philosophie. Wir sind der Ansicht, dass ein langer Anlagehorizont uns die Möglichkeit bietet, Werte aus langfristigem Wachstum zu gewinnen und die Kurzsichtigkeit des Aktienmarktes durch einen Prozess namens Zeitarbitrage auszunutzen. Wir sind uns darüber im Klaren, dass in bestimmten Umfeldern die Anzahl oder das Ausmaß von Verzerrungen zunehmen kann, die zu Fehlbewertungen führen, aus denen wir sowohl auf lange als auch auf kurze Sicht Kapital schlagen wollen. Es ist jedoch in der Regel nicht möglich, genau vorherzusagen, wann dies der Fall sein wird; wir müssen nur jeden Tag bereit sein, aus diesen Effekten Kapital zu schlagen, wenn sie auftreten.

1 Der Beginn der Leerverkäufe war der 23.5.2012, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch kein Anleger die Möglichkeit hatte, zu investieren. 

Weitere Anmerkungen

Dieses Material wurde zu Informationszwecken ausschließlich Finanzdienstleistern oder anderen professionellen Kunden oder qualifizierten Investoren und, soweit aufgrund lokaler Bestimmungen erforderlich, nur auf deren schriftlicher Anfrage zur Verfügung gestellt. Dieses Material ist nicht für Privatanleger bestimmt. Es liegt in der Verantwortung eines jeden Finanzdienstleisters sicherzustellen, dass das Angebot oder der Verkauf von Fondsanteilen oder Wertpapierdienstleistungen Dritter an seine Kunden im Einklang mit den jeweiligen nationalen Gesetzen steht.

Bitte lesen Sie den Verkaufsprospekt und die wesentlichen Informationen sorgfältig, bevor Sie investieren. Wenn der Fonds in Ihrem Land registriert ist, sind diese Dokumente auch auf der Website von Natixis Investment Managers (im.natixis.com/intl/intl-fund-documents) kostenlos und in der Amtssprache des Landes, in dem der Fonds registriert ist, erhältlich.
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Dieses Material darf nicht als solches, auch nicht teilweise, verbreitet, veröffentlicht oder reproduziert werden.

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Marketing-Kommunikation

Fondsporträt

Long-Short-Strategie mit Qualitätsfokus

Der Loomis Sayles Sakorum Long Short Growth Equity Fund bietet ein konzentriertes Portfolio aus Aktien qualitativ hochwertiger Unternehmen mit nachhaltigen Wachstumsaussichten. Ergänzt wird es um Short-Positionen, die sowohl Renditechancen als auch Absicherung in Abwärtsphasen versprechen.

Aziz Hamzaogullari ist ein sehr wählerischer Fondsmanager. Für seinen Loomis Sayles Sakorum Long Short Growth Equity Fund investiert er long in eine überschaubare Menge sehr hochwertiger Unternehmen mit Wachstumspotenzial – und zwar nachhaltigem, langfristigem Wachstumspotenzial. Denn Hamzaogullari ist ein langfristig denkender Fondsmanager, bezeichnet seinen Anlagestil als Private-Equity-ähnlich. Entsprechend legt er Wert auf eine niedrige Umschlagsrate der Titel im Fonds. Und Hamzaogullari ist ein geduldiger Manager. Oft beobachten er und sein Team attraktive Werte über einen längeren Zeitraum und warten auf günstige Gelegenheiten. Gekauft wird nur mit einem kräftigen Abschlag auf den intrinsischen Wert des Unternehmens.  

50 Prozent Netto-Exposure angestrebt

Der 2022 aufgelegte Fonds wird vom Growth Equity Strategies Team der Bostoner Investmentgesellschaft Loomis Sayles, die zu Natixis gehört, betreut. Er folgt der gleichen Philosophie wie alle anderen Fonds des Teams. Er ist aber der einzige, der auch auf Short-Positionen setzt. Angestrebt ist ein Netto-Exposure von 50 Prozent, das sich aus 100 Prozent Long-Investments und 50 Prozent Short-Positionen ergeben soll. Während der Fondsmanager Long-Positionen mit Abschlag kauft, müssen Short-Positionen deutliche Aufschläge auf den geschätzten intrinsischen Wert aufweisen.

Chancen für strukturelle Short-Positionen bieten zum Beispiel Unternehmen geringer Qualität, die sich kaum oder gar nicht von anderen Geschäftsmodellen abgrenzen, strukturelle Defizite und kein rentables Wachstum aufweisen. Daneben nutzt Hamzaogullari opportunistische Short-Chancen, bei Unternehmen, in deren Kurs sehr hohe Markterwartungen eingepreist sind, die nach Ansicht des Teams den langfristigen intrinsischen Wert des Unternehmens übersteigen. Solche Kurse können durch Fehlbewertungen der künftigen Unternehmensentwicklung entstehen, aber auch durch Anlegerverhalten, das zu Marktblasen führt. Nicht immer findet Hamzaogullari genügend attraktive Short-Positionen, um das Ziel-Netto-Exposure von 50 Prozent zu erreichen. Dann greift er auf Index-Shorts zurück.

Das Portfolio ist konzentriert, es besteht aus bis zu 25 Long- und 25-Short-Positionen. Während die Long-Aktien langfristiges Alpha liefern sollen, haben die Shorts eine doppelte Aufgabe. Zum einen sollen sie ebenfalls zur Performance beitragen, zum anderen eine Absicherung in Abwärtsmärkten bieten. In einigen Phasen, etwa starken Aufwärtsphasen, können die Shorts die Gesamtperformance zwar belasten. Hamzaogullari sieht dies aber als eine Art Versicherungsprämie, die für die Absicherung in schlechten Zeiten zu leisten ist und sich insgesamt auszahlt. Ziel des Fonds ist es, eine aktienähnliche Performance bei einer Volatilität unter Marktniveau zu erreichen.

 Junger Fonds, bewährte Strategie

„Die Bewertung bestimmt, wenn wir kaufen. Und unsere Überzeugung, basierend auf der Risiko-Rendite-Einschätzung, bestimmt, wie stark wir eine Position gewichten“, erläutert Hamzaogullari. Sein Ansatz ist global, im Portfolio dominieren aber derzeit klar nordamerikanische Werte – sowohl mit fast 80 Prozent auf der Long-Seite als auch mit rund 35 Prozent auf der Short-Seite.

Als Grundlage für das aktive Risikomanagement sieht Hamzaogullari eine gute, einschätzbare Diversifizierung. Dabei stehen allerdings nicht Regionen und Sektoren im Vordergrund, sondern die Risikostreuung erfolgt über eine Vielzahl von Geschäftstreibern, wie Online-Werbung, Digitalisierung von Zahlungsmöglichkeiten, E-Commerce sowie Diabetes/Fettleibigkeit, um nur ein paar zu nennen. Der Fokus liegt auf Standardwerten mit über 10 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung. Der Luxemburger Fonds ist mit seinen rund zweieinhalb Jahren zwar noch relativ jung, die Long-Short-Strategie setzt das Growth Equity Strategies Team aber schon seit mehr als zehn Jahren erfolgreich um.

 

Weitere Anmerkungen

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Bitte lesen Sie den Verkaufsprospekt und die wesentlichen Informationen sorgfältig, bevor Sie investieren. Wenn der Fonds in Ihrem Land registriert ist, sind diese Dokumente auch auf der Website von Natixis Investment Managers (im.natixis.com/intl/intl-fund-documents) kostenlos und in der Amtssprache des Landes, in dem der Fonds registriert ist, erhältlich.
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Das ist Natixis Investment Managers

Natixis Investment Managers ist mit einem verwalteten Vermögen von 1279 Milliarden Euro* der zweitgrößte Vermögensverwalter in Europa und einer der größten weltweit**.


Fonds-Risiken: Achten Sie auf das Währungsrisiko. Die Währung dieses Produkts kann sich von der Währung Ihres Landes unterscheiden. Weitere Risiken: Kreditrisiko, Liquiditätsrisiko, Gegenparteirisiko, Risiko der Verwaltungstechniken. 

Die Mitarbeiter in den mehr als 25 Geschäftsstellen rund um den Globus arbeiten eng mit ihren Kunden zusammen, um die jeweils individuellen Anlageziele zu verstehen und in Strategien umzusetzen. Dafür bieten sie einen zentralen Zugang zu einer breiten Palette von Anlagestrategien, die nach verschiedenen Anlageklassen, -stilrichtungen und -vehikeln diversifiziert sind. Ergänzend dazu werden Multi-Asset-Lösungen konzipiert, entwickelt und realisiert, um die spezifischen Portfolioanforderungen zu erfüllen und die gewünschten Ergebnisse zu erreichen. In Absprache mit den Kunden evaluieren die Investmentexperten kontinuierlich die Märkte, um sicherzustellen, dass ihre Strategie die langfristigen Ziele erreicht. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen für die Förderung eines nachhaltigen Finanzwesens sowie der Entwicklung innovativer ESG-Produkte.

Expertise von mehr als 15 aktiven Managern

Der Multi-Affiliate-Ansatz von Natixis Investment Managers verbindet die Kunden mit den unabhängigen Einschätzungen und der gebündelten Expertise von mehr als 20 aktiven Managern.

Einer davon ist Loomis, Sayles & Company. Seit fast 100 Jahren konzentriert sich Loomis Sayles auf die Erfüllung der Anlagebedürfnisse von institutionellen Anlegern und Publikumsfonds Kunden weltweit. Die leistungsorientierten Investmentteams der Gesellschaft nutzen das fundierte hauseigene Research und ganzheitliche Risikoanalysen, um sachkundige und gezielte Anlageentscheidungen zu treffen. Loomis Sayles hält sowohl in traditionellen Anlageklassen als auch bei alternativen Investments nach Anlagechancen Ausschau, um nachhaltig attraktive Erträge zu generieren.

Loomis Sayles 

Gegründet: 1926

Hauptsitz: Boston, MA, USA

Expertise: Aktiv gemanagte Aktien-, Anleihenfonds und alternative Investments

* Verwaltetes Vermögen („AUM“) per 30. September 2024. AUM, wie berichtet, können fiktive Vermögenswerte, verwaltete Vermögenswerte, Bruttovermögen, Vermögenswerte von verbundenen Unternehmen im Minderheitsbesitz und andere Arten von nicht-regulatorischen AUM umfassen, die von mit Natixis Investment Managers verbundenen Firmen verwaltet oder verwaltet werden.

** Im Rahmen des Cerulli Quantitative Update: Global Markets 2022 wurde Natixis Investment Managers auf Basis des verwalteten Vermögens als die Nr. 18 unter den größten Vermögensverwaltern der Welt eingestuft (Stand: 31. Dezember 2021).

Marketing-Kommunikation

Daten & Fakten

KONTAKTE:
Patrick Sobotta
Executive Managing Director,
Geschäftsführer Germany, Austria & CEE
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Erik Crawford
Senior Director Institutional Sales
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Michael Jäger
Senior Sales Director
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Susanne Messerschmidt
Associate Institutional Sales
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Anastasia Eckel
Senior Client Service / Analyst
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Jan Isak
Client & Market Analyst
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Victoria Glade
Client & Market Analyst
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Bea Zollstab
Senior Marketing & Operations Manager CEE
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Bernd Vogel
CFA Head of Insurance
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Nikolaus Weilhartner
Sales Director
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Kevin Dunzel
Senior Sales Director
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