Akquisitionen zahlen sich aus LGT Bank verzeichnet Rekord bei Nettoneugeldern

Prinz Max von und zu Liechtenstein, Chef der LGT: Das Liechtensteiner Bankhaus hat seit Jahresbeginn einen regen Zulauf an Kundengeldern.

Prinz Max von und zu Liechtenstein, Chef der LGT: Das Liechtensteiner Bankhaus hat seit Jahresbeginn einen regen Zulauf an Kundengeldern.

Die LGT Bank hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf knapp 152 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet 133 Millionen Euro) gesteigert. Zugleich wuchs das verwaltete Vermögen gegenüber Ende 2016 um 19 Prozent auf 181 Milliarden Schweizer Franken (umgerechnet gut 158 Milliarden Euro). Hinzu kam ein Vermögenszuwachs aus Akquisitionen von gut 18 Milliarden Schweizer Franken (umgerechnet knapp 16 Milliarden Euro).

So sind die Resultate aus dem per Ende April 2017 akquirierten Private-Banking-Geschäft von ABN Amro in Asien und dem Mittleren Osten seit Mai 2017 in den Ergebnissen der LGT enthalten. Hinzu kommen jene der im Juni 2017 abgeschlossenen Akquisition des in London und Paris ansässigen Private-Debt-Managers European Capital Fund Management. Die Kosten und Erträge der britischen Wealth-Management-Boutique LGT Vestra, die die LGT per Juni 2016 übernommen hat, sind bereits seit Mitte 2016 Teil der Ergebnisse der LGT.

Die LGT befindet sich seit mehr als 80 Jahren im Besitz der Fürstenfamilie von Liechtenstein. Das vor allem im Private Banking und Asset Management tätige Institut beschäftigt mehr als 3000 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten in Europa, Amerika, Asien und dem Mittleren Osten.