4,2 Milliarden Euro
Aerion vergibt Mandat an Berenberg
Die Berenberg Bank hat eine neue Aufgabe: Das Asset Management des Bankhauses steuert künftig das Fremdwährungsrisiko von Aerion. Eine milliardenschwere Aufgabe.
Redaktion
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1 Minute
Der 18 Milliarden Euro schwere Pensionsfonds-Manager Aerion hat dem Asset Management der Berenberg Bank ein Mandat übergeben. Damit ist das Bankhaus künftig für das Management des gesamten Fremdwährungsrisikos (Currency Overlay) von Aerion zuständig – Das Mandat ist über 4,2 Milliarden Euro schwer.
Ein Overlay ist ein Gerüst aus Derivaten, das den Charakter eines bestehenden Anlageportfolios verändert. Es soll das Portfolio an Marktgegebenheiten anpassen, ohne dass man direkt Positionen kaufen oder verkaufen muss. Das spart insbesondere Zeit und Handelskosten.
Nach eigenen Angaben überzeugten Aerion das Risikomanagement und der regelbasierte Investmentprozess von Berenberg.
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„Das Mandat wird gegen eine zu 50 Prozent abgesicherte Benchmark gesteuert, hierbei wird der Sicherungsgrad bei abwertenden Währungsnotierungen sukzessive erhöht“, sagt Tindaro Siragusano, Leiter des Asset Managements bei Berenberg „Bei Währungsaufwertung wird die Sicherung aufgelöst, um an dieser zu partizipieren. Diese Sicherungsstrategie umfasst sowohl Währungen von entwickelten Ländern als auch von Schwellenländern.“
Das Overlay-Management-Team von Berenberg hat über zwölf Jahre Erfahrung im Umgang mit Währungsrisiken. Mit seinem Ansatz will das Team Kurs- und Liquiditätsrisiken verringern und Gewinne aus den Währungsentwicklungen ziehen.
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