Abgang bei EY Leiter Family Office Service wird selbstständiger Family Officer

Peter Brock hat bei EY seit Juni 2012 das Dienstleistungsangebot für Family Office Services aufgebaut und macht sich nun als Family Officer selbstständig. | © EY

Peter Brock hat bei EY seit Juni 2012 das Dienstleistungsangebot für Family Office Services aufgebaut und macht sich nun als Family Officer selbstständig. Foto: EY

Der Leiter Family Office Services in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie EMEA-Region der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY wird das Unternehmen Ende September verlassen. Peter Brock wird die Seiten wechseln und für zunächst zwei Unternehmerfamilien – eine deutsche und eine arabische – als strategischer Berater und Family Officer tätig. „Nach sechs Jahren bei EY folge ich dem Vorschlag dieser Familien, mich als Berater an ihre Seite zu holen und sie beim Aufbau eines Family Office zu unterstützen“, sagt Brock.

Zu seinen Aufgaben gehört die Begleitung beim Erstellen einer Familienverfassung und Übertragung des Familienvermögens auf die nächste Generation. Hinzu kommt die Evaluierung und Durchführung von M&A-Transaktionen sowie jeglichen Direktbeteiligungen. Mit diesem Schritt entspreche Brock dem wachsenden Bedürfnis vieler vermögender Unternehmerfamilien, von einem vollständig unabhängigen Berater im immer komplexer werdenden Thema der ganzheitlichen Vermögensverwaltung begleitet zu werden.

Brock hat bei EY seit Juni 2012 das Dienstleistungsangebot für Family Office Services aufgebaut. Zu seinen Dienstleistungen für Family Offices und Unternehmerfamilien gehören der Aufbau und die Strukturierung von Family Offices, ganzheitliches Risikomanagement/-controlling, Family Governance und Nachfolgeberatung sowie M&A-Beratung und Immobilientransaktionen. Brock arbeitet seit mehr als 25 Jahren im Investmentbanking, mittelständischen Corporate-Finance-Geschäft und im Private Banking mit Stationen bei Deloitte in London, der West-LB-Gruppe, HSBC Trinkaus, Sal. Oppenheim und bei IMAP M&A Consultants.