Aberdeen übernimmt den Pensionsplan der britischen Stagecoach Group mit einem Volumen von 1,2 Milliarden Pfund (rund 1,4 Milliarden Euro). Das Busunternehmen will mit dem Verkauf der Altersversorgung für 22.000 Anspruchsberechtigte sein Geschäft vereinfachen und sich auf das operative Geschäft konzentrieren.
Mit dem Erwerb des Stagecoach Group Pension Scheme verpflichtet sich Aberdeen, das Vermögen zu finanzieren und zu verwalten. Der Asset Manager kündigt an, den Mitgliedern einen einmaligen Rentenbonus von 1,5 Prozent zu zahlen.
Aberdeen will das Vermögen durch Investitionen in Infrastruktur, Private Credit und Immobilien sichern. Der Vermögensverwalter gibt an, einen Minderheitsanteil eventueller Überschüsse einzubehalten – der Großteil soll den Rentnern zugutekommen.
230 Milliarden Euro an Pensions- und Versicherungsgeldern
„Durch die solide finanzielle Aufstellung des Pensionsplans ist Aberdeen in der Lage, die Verantwortung für das Fondsmanagement zu übernehmen“, sagt Jason Windsor, Geschäftsführer von Aberdeen.
Für 2026 kündigt Aberdeen an, das unternehmenseigene leistungsbezogene Pensionssystem fortzuführen und Überschusswerte zu nutzen. Der unabhängige Assetmanager verwaltetet ein Vermögen von gut 200 Milliarden Pfund (rund 230 Milliarden Euro) für Pensions- und Versicherungskunden.