Ab 50.000 Euro Moonfare startet Dachfonds für Private Equity

Alexander Argyros ist Gründer des Berliner Fintechs Moonfare.

Alexander Argyros ist Gründer des Berliner Fintechs Moonfare. Foto: Moonfare

Das auf Private-Equity-Investments für Anleger mit schmalem Geldbeutel spezialisierte Berliner Fintech-Unternehmen Moonfare hat ein neues Produkt entwickelt, das Moonfare Core Portfolio. Mit Hilfe dieses Dachfonds will die seit dem Jahr 2018 aktive Gesellschaft Anlegern Zugang zu einem über Länder, Manager und Strategien diversifizierten Private-Equity-Portfolio eröffnen. 

Es geht um Investments, die nach Einschätzung der Berliner „bisher institutionellen Investoren und hochvermögenden Familien vorbehalten waren“. Diese seien jetzt für Millionen von normalen Anlegern zugänglich. Der Mindestanlagebetrag für das Moonfare Core Portfolio beträgt 50.000 Euro. 

Moonfare sieht ihren Auftrag in der „Demokratisierung“ des Zugangs zu Beteiligungskapital für private Anleger. Nach Einschätzung von Steffen Pauls, Gründer und Vorstandschef von Moonfare, gebe es viel mehr Anleger, „die sehr gerne in Beteiligungsfonds investieren würden, wenn es zu vernünftigen Konditionen möglich wäre“. Moonfare habe diese Möglichkeit jetzt geschaffen: „Mit der Verbindung von Fachwissen aus Finanzen und Technologie konnten wir eine Kapitalanlage schaffen, die die Private Equity Industrie revolutionieren wird.” 

Die Manager des Moonfare Core Portfolio I, so der Name des neuen Vehikels, investieren nach Unternehmensangaben in acht bis zehn ausgewählte Beteiligungsfonds. Und zwar solche, die auf der hauseigenen Plattform angeboten würden. Dabei würden nur Fonds berücksichtigt, „die sich auf Unternehmensübernahmen als Strategie konzentrieren und deren Gesellschafter in den vorherigen Ausgaben wiederholt bessere Renditen als Aktienmärkte und andere Kapitalgesellschaften nachweisen können“. Angaben zu den Verwaltungsgebühren machte die Gesellschaft nicht.