Die Familienstiftung in der Praxis

Familienstiftungen werden im Regelfall errichtet, um eine Unternehmens- oder Vermögensnachfolge losgelöst von nicht absehbaren familiären Entwicklungen und damit auch die Versorgung der Familie langfristig sicherzustellen. Oftmals spielen auch steuerliche Überlegungen eine nicht unerhebliche Rolle, bspw. beim Einsatz einer Familienstiftung in einem sog. Doppelstiftungsmodell.

Seit der Erbschaftsteuerreform nimmt der Einsatz von Familienstiftungen in der Unternehmens- und Vermögensnachfolge weiter zu. Im Vordergrund dieses Praxisseminars stehen die steuerlichen und stiftungsrechtlichen Rahmenbedingungen des "Tagesgeschäfts" bestehender Familienstiftungen. Auch bereits bei der Errichtung einer Familienstiftung sollten diese bedacht werden. Schwerpunkte hierbei sind die laufende Besteuerung von Familienstiftung und Destinataren sowie die stiftungsrechtliche Begleitung. Auch Fragen des "Nachjustierens", der Transparenz und des Strukturwandels werden besprochen.

Die Themen:
- Steuerrecht der Familienstiftung und Destinatäre: Einlagekonto, Kapitaleinkünfte, Kapitalertragsteuerabzug, Doppelbelastung (?)
- Rechtsstellung von Destinatären und Stiftungsorganen: Anstellung, Vergütung, Haftung
- Ersatzerbschaftsteuer: Vor- und Nachsorgeaufgaben
- Satzungsänderung, Strukturwandel, Stiftungsrechtsreform
- Exit-Möglichkeiten aus der Familienstiftung

Die Referenten:
- Dr. Thomas Fritz, Steuerberater, Partner, Peters, Schönberger & Partner mbB, München
- Prof. Dr. Manfred Orth, Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Of Counsel, Peters, Schönberger & Partner mbB, München
- Dr. Thilo Fleck, Rechtsanwalt, Partner, Berner Fleck Wettich Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Düsseldorf

Veranstaltungsort: Mercure Hotel & Residenz Frankfurt Messe, Frankfurt

Kontakt: Carmen Fürst-Grüner, Konferenzmanagerin Financial Services, +49 6221 500-860, [email protected]