Die gemeinnützige Unternehmensstiftung in der Praxis


Eine Vielzahl gemeinnütziger Stiftungen hält (Mehrheits-) Beteiligungen an gewerblichen Unternehmen. Meist wurden diese Stiftungen im Kontext einer Unternehmensnachfolge errichtet und als "Nachfolger" eingesetzt, um losgelöst von nicht absehbaren familiären Entwicklungen die erfolgreiche Fortführung eines Unternehmens sicherzustellen. Die betriebswirtschaftlichen Anforderungen des Unternehmens werden von den Entscheidungsträgern oftmals im Spannungsfeld zu den Anforderungen des Gemeinnützigkeitsrechts gesehen. In all diesen Fällen bringt die unternehmerische Beteiligung auch unternehmerische Verantwortung mit sich, die die Pflichtenstellung der Stiftungsorgane bestimmt.

Im Vordergrund dieses Seminars stehen die steuerlichen und (stiftungs-)rechtlichen Fragen des "Tagesgeschäfts" gemeinnütziger Unternehmensstiftungen. Diese Aspekte sind auch bereits bei der Errichtung zu bedenken.

Die Themen:

  • Die gemeinnützige Stiftung als Gesellschafter gewerblicher Unternehmen
  • Gemeinnützigkeitsrechtliche und ertragsteuerliche Rahmenbedingungen
  • Rücklagen, Vermögensbildung, Umstrukturierung
  • Rechtsstellung, Haftung, Vergütung der Organe
  • Satzungspflege, Stiftungsrechtsreform


Die Referenten:

  • Matthias Alber, Rechtswanalt, Professor, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen, Ludwigsburg, Mitherausgeber, Fachzeitschrift Familienunternehmen und Stiftungen
  • Thomas Fritz, Steuerberater, Partner, Peters, Schönberger & Partner mbB, München
  • Tim Knorr, Rechtsanwalt, zertifizierter Mediator, Partner, Peters, Schönberger & Partner mbB, München


Veranstaltungsort:
Haus am Dom, Frankfurt
Kontakt: Carmen Fürst-Grüner, Konferenzmanagerin Financial Services, +49 6221 500-860, [email protected]