Private-Banking-Test 70 Vermögensverwalter bieten ausgezeichnete Beratung

Gebäude des DIN-Instituts in Berlin

Gebäude des DIN-Instituts in Berlin: Der neue Vermögensverwalter-Test hat die Anbieter anhand ausgewählter Kriterien der Finanznorm DIN 77230 untersucht. Der Vermögensverwalter-Test bildet die zugrunde liegende Norm in Auszügen ab; deshalb auch der Hinweis „Auszugsweise Abbildung der DIN 77230“. Grundlage für die Prüfung und Zertifizierung ist die Original DIN-Norm 77230 Basis-Finanzanalyse. Die DIN-Norm 77230 kann www.DIN.de bezogen werden. Foto: imago images / Shotshop

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Bundesweit gibt es einem neuen Private-Banking-Test zufolge 70 Top-Anbieter für die Betreuung vermögender Kunden. Das Ergebnis stammt aus einer Untersuchung der Gesellschaft für Qualitätsprüfung, einer unabhängigen Einrichtung zur Qualitätsmessung in Banken. Im ersten Quartal 2021 hat die Prüfanstalt erstmals die Beratungsqualität von unabhängigen Vermögensverwaltern in Augenschein genommen.

Das Testformat der Gesellschaft für Qualitätsforschung setzte bei der Untersuchung zwei Schwerpunkte: die emotionale Ansprache im Erstgespräch, damit aus dem Interessenten auch ein Kunde werden könnte. Zudem lag ein Fokus auf der Qualität der Beratung und der Bedarfsanalyse. In erster Linie ging es den Testern also um die Frage: Zeigte der Vermögensverwalter ein erlebbares Engagement mit dem Ziel, eine 360-Grad-Analyse und ganzheitliche Beratung anzubieten.

Die Bewertungskriterien

Die qualitative Bewertung erfolgte auf Basis eines eigens entwickelten Fragebogens mit den Kategorien:

  1. Gesprächsanbahnung – unter anderem der erste Kontakt und auch der Weg zum Termin (Gewichtung: 6,25 Prozent)
  2. Atmosphäre und Interaktion – unter anderem die Frage nach der Gesprächseröffnung und der Vorstellung zu Beginn des Beratungstermins (Gewichtung: 12,5 Prozent)
  3. Bedarfsanalyse – die Frage nach Umfang der Bestandsaufnahme und der Frage, welche Konsequenzen daraus gezogen wurden (Gewichtung: 50 Prozent)
  4. Empfehlung – unter anderem die Bewertung der Vollständigkeit und Richtigkeit bezüglich der empfohlenen Produkte (Gewichtung: 25 Prozent)
  5. Nachbetreuung – unter anderem die Verbindlichkeit des Kontakts und die Dokumentation der Kontaktdaten (Gewichtung: 6,25 Prozent)

Die Fragebögen nutzen für die Beurteilung der Finanzanalyse Auszüge aus der DIN-Norm 77230 „Basis-Finanzanalyse für den Privathaushalt“. Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung orientiert sich nach eigenen Angaben als einziger Testanbieter in Deutschland an den neuen Standards für die Finanzberatung privater Verbraucher, für deren Entwicklung sie sich selbst mit engagiert hat.

Dieser DIN-Standard sei für alle Finanzdienstleister, die einen hohen Anspruch an sich selbst haben und sich als Qualitätsführer verstehen, von großer Bedeutung. Für diese Vermögensverwalter sei das ein Mindeststandard, gerade vor dem Hintergrund, dass die Kernbotschaften bei jedem Vermögensverwalter in der Regel die Ganzheitlichkeit und umfassende Betreuung bei allen Finanzangelegenheiten seien.

Der Testfall

Der Interessent verfügt über ein Anlagevermögen in Höhe von 3 Millionen Euro. Er ist ledig, angestellter Arbeitnehmer und verfügt über ein monatliches Nettoeinkommen von 2.800 Euro. Seine Risikobereitschaft beträgt Risikoklasse 3. Alle Tester haben eine bankspezifische Ausbildung absolviert und wären in der Lage, selbst eine fachlich fundierte Beratung durchzuführen.

Beim ersten Kontakt wollten die Testkunden das Gefühl haben, dass eine umfassende 360-Grad-Betrachtung zum Repertoire des Vermögensverwalters gehört. Der Schwerpunkt lag auf dem qualifizierten Erstkontakt. Um herauszufinden, ob der jeweilige Anbieter überhaupt für sie in Frage kommt, vereinbarten sie einen Telefon- oder Videoberatungstermin

Das Ergebnis


Über den Test:
Mehr Informationen rund um den Private-Banking-Test der Gesellschaft für Qualitätsprüfung finden Sie hier und auf der Homepage der Prüfanstalt.