Analyse von Kommalpha 58,4 Milliarden Euro frisches Geld für Spezialfonds

Investor verhandelt

Investor verhandelt: Versicherer legen weniger Geld in Spezialfonds an. Foto: Andrea Piacquadio / Pexels

Im ersten Quartal 2021 legten institutionelle Investoren brutto 58,4 Milliarden Euro in Spezialfonds an. Gleichzeitig flossen insgesamt 34,5 Milliarden Euro aus diesen Vehikeln ab. Unter dem Strich erreichten sie ein Nettomittelaufkommen von 23,9 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis gelangt das Beratungshaus Kommalpha nach Analyse der Bundesbank-Daten mit Stichtag 31. März 2021.

Das erste Quartal 2021 liegt damit deutlich unter dem Niveau des Vorjahresquartals, in dem noch netto 33 Milliarden Euro in die Spezialfonds flossen. Ein Jahr später sind es 28 Prozent weniger. Der Vergleich zum vierten Quartal 2020 zeigt einen noch deutlicheren Rückgang von 45 Prozent. Bei den reinen Zuflüssen liegen die ersten drei Monate 2021 unter dem monatlichen Durchschnitt von 25 Milliarden Euro. Den Vergleich über zwölf Monate zeigt die Grafik.

Angaben in Mio. Euro, Stand: 31. März 2021 (Quelle: Deutsche Bundesbank, Spezialfondsmarkt Quarterly, Ausgabe 3, Mai 2021)

Vor allem Altersvorsorge- und Kreditinstitute legten zwischen Januar und März 2021 mehr Geld an und zogen weniger ab als im Vorjahresquartal. Bei Versicherern hingegen ist das Nettomittelaufkommen im ersten Quartal 2021 stark eingebrochen. Ihr Nettoneugeschäft per Ende März 2021 liegt 8,7 Milliarden Euro unter dem entsprechenden Wert per Ende des ersten Quartals 2020.

Angaben in Mio. Euro, Stand: 31. März 2021 (Quelle: Deutsche Bundesbank, Spezialfondsmarkt Quarterly, Ausgabe 3, Mai 2021)

Hinsichtlich des Nettomittelaufkommens liegen gemischte Wertpapier- und Rentenspezialfonds deutlich unter dem Vergleichswert aus 2020. Erstgenannte sammelten rund 7 Milliarden Euro netto weniger ein als im ersten Quartal 2020. Bei Rentenspezialfonds beträgt diese Differenz 7,5 Milliarden Euro.

Angaben in Mio. Euro, Stand: 31. März 2021 (Quelle: Deutsche Bundesbank, Spezialfondsmarkt Quarterly, Ausgabe 3, Mai 2021)

Die komplette Studie von Kommalpha finden Sie hier.