500 Mandate zum Start OLB steigt ins Wealth Management ein

Rechnen mittelfristig mit einer Verdopplung der Mandate im Wealth Management: Vertriebsvorstand Hilger Koenig und der Leiter Wealth Management Steffen Opitz

Rechnen mittelfristig mit einer Verdopplung der Mandate im Wealth Management: Vertriebsvorstand Hilger Koenig und der Leiter Wealth Management Steffen Opitz

Die Oldenburgische Landesbank (OLB) bietet vermögenden Kunden künftig auch Wealth Management an. Leiter der neuen Sparte ist der bisherige Chef der Vertriebssteuerung Steffen Opitz. Gemeinsam mit 22 ausgewählten Mitarbeitern des Instituts soll er vom Stammsitz Oldenburg aus die Entwicklung der Abteilung vorantreiben, wie die Bank auf Nachfrage des private banking magazins erklärte. Opitz berichtet an Hilger Koenig, den Vertriebsvorstand der OLB.

Die neue Einheit ist Teil des Programms „OLB 2019“, mit dem das Institut nach eigenem Bekunden vor allem  Private-Banking- und Firmenkunden in den Blick nimmt. Im Zuge der Private-Banking-Aktivitäten habe man erkannt, dass die Betreuung  komplexer Vermögen als dezentral aufgestellter Generalist ab einer siebenstelligen Vermögensgröße nur teilweise erfüllt werden könne. Antwort sei nun die Spezialisierung und Zentralisierung für diese Kunden mit besonderen Bedarfen am Standort Oldenburg.

Dafür hat man die entsprechende Kundschaft aus dem Private Banking herausgelöst und auf die neugegründete Abteilung Wealth Management übertragen. Um die Anforderungen bedienen zu können, hat die OLB eigenen Angaben zufolge nur die erfahrensten Mitarbeiter ausgewählt und diese zudem weitergebildet, etwa in Sachen Finanzierung. Zum Start betreuen sie für rund 500 Familienverbünde gut eine Milliarde Euro Vermögen. Opitz rechnet damit, die Zahl der Mandate in den kommenden Jahren zu verdoppeln.