325 Millionen US-Dollar UBS beteiligt sich an Nachhaltigkeitsfonds von Rockstar Bono

Paul David Hewson alias Bono ist Frontmann der irischen Rockband U2 und Mitgründer des Nachhaltigkeitsfonds „The Rise Fund“ | © Pixabay

Paul David Hewson alias Bono ist Frontmann der irischen Rockband U2 und Mitgründer des Nachhaltigkeitsfonds „The Rise Fund“ Foto: Pixabay

Die UBS will das Geld ihrer vermögenden Privatkunden für das öffentliche Wohl einsetzen: Dafür hat die Schweizer Privatbank in einem ersten Schritt 325 Millionen US-Dollar von Investoren für einen Private-Equity-Fonds namens „The Rise Fund“ eingesammelt, wie die „New York Times“ zuerst berichtete. Der nach einer Impact-Investmentstrategie gemanagte Fonds wurde unter anderem mitgegründet von Bono, Frontmann der irischen Rockband U2.

Der zuständige Portfoliomanager Bill McGlashan, einer der Partner von TPG Growth der US-Private-Equity-Gesellschaft TPG, soll „messbare, positive soziale und ökologische Ergebnisse neben konkurrenzfähigen finanziellen Renditen erzielen“, so die UBS in einer Mitteilung.

Insgesamt befinden sich rund zwei Milliarden US-Dollar Kundengelder im „The Rise Funds“. Die UBS sei mit ihrer Beteiligung nun der größte Investor. Fondsmanager McGlashan legt das Vermögen in Projekte an, deren Kriterien den sozialen Entwicklungszielen der Uno entsprechen.

Bereits auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar 2017 hatte die Schweizer Großbank angekündigt, in den kommenden fünf Jahren insgesamt 5 Milliarden US-Dollar in Impact-Investment-Vehikel anzulegen. Auf dieser Weise wolle die weltweit größte Privatbank dem Interesse ihrer vermögenden Privatkunden begegnen, in sozial nachhaltige Projekte zu investieren und zugleich eine ansprechende Rendite zu erzielen.

Ein Drittel der von UBS erwirtschafteten Mittel stamme aus dem nordamerikanischen Wealth Management, der Rest komme aus der globalen Vermögensverwaltung. Das Interesse sei besonders unter Millennials hoch und in Asien, sagt Simon Smiles, Investmentchef UBS Wealth Management. Zudem sei die Nachfrage höher als das derzeitige Angebot nach solchen nachhaltigen Anlagen.