20. private banking kongress 2019 in Wien „Ich erhalte in kurzer Zeit einen Überblick zu vielen Themen“

Judith Kempe (r.) und Sandra Löfflad (Mitte) von der Sparkasse Markgräflerland | © Anna Rauchenberger, Arman Rastegar

Judith Kempe (r.) und Sandra Löfflad (Mitte) von der Sparkasse Markgräflerland Foto: Anna Rauchenberger, Arman Rastegar

Datenreiche anstelle preisgetriebener Märkte, die neue Generation im Private Banking oder neuartige Konzepte der planetaren Belastungsgrenzen – der 20. private banking kongress in Wien lieferte in 3. Auflage erneut spannende Vorträge. Zahlreiche Gäste – darunter Investoren aus dem semi-institutionellen Bereich, Finanzberater und -dienstleister und Institutionelle – nutzten die Möglichkeit, sich über Branchentrends, Investmentlösungen und Marktmeinungen auszutauschen.

Den Auftakt bildete die Keynote von Oxford-Professor Viktor Meyer-Schönberger, der über den Einfluss künstlicher Intelligenz und Big Data auf Märkte und Wirtschaft referierte. Der Big-Data-Experte erklärte den Gästen anschaulich und mit etlichen Belegen unterlegt, dass es im Umgang mit der Digitalisierung nicht ausreiche, nur die Effizienz zu steigern. 85 Prozent aller Daten in Deutschland blieben ungenutzt, so Meyer-Schönbergers bittere Erkenntnis. Gerade Banken und Finanzdienstleister müssten nun ihre Chance erkennen. Denn: Die Märkte ändern sich gerade. Der Preis ist nicht mehr das einzige Entscheidungskriterium für Konsumenten. „Aus den Daten zu lernen bedeutet, besser zu entscheiden“, lautet der Tipp des Oxford-Professors.

Im Laufe des Tages folgten weitere interessante Vorträge etwa zur österreichischen Privatstiftung, zur Next Generation im Private Banking oder wie Anleger durch den Einsatz von ESG-Strategien eine höhere Rendite erzielen. Zusätzlich zu den Vorträgen hatten die Gäste in zwei Roundtable-Runden die Möglichkeit, von unterschiedlichen Referenten in kurzer Zeit Einblicke in ganz verschiedene Themen zu erhalten. Zwischendrin ergab sich in den Pausen zudem immer wieder die Möglichkeit, in angenehmer Atmosphäre in der Lounge Netzwerkpflege zu betreiben. Anschließend klang der Kongresstag in Wien auf der Dachterrasse im 57. Stock des Hotels Melia Vienna aus. Bei Köstlichkeiten des Flying-Dinner erlebten die Gäste des 20. private banking kongress hoch über der Donaumetropole einen passenden Abschluss.

Ausgewählte Stimmen

Mag. Gerald Stadlbauer, Leiter Portfoliomanagement der Oberbank: „In Summe ist es eine sehr gelungene Veranstaltung. Sie ermöglicht in sehr kurzer komprimierter Zeit, mir einen Überblick über viele Themen zu verschaffen, für die ich im Alltagsgeschäft wenig Zeit habe. Hier habe ich die Möglichkeit, proaktiv nachzufragen bei einem Thema, das mich interessiert. Auf der anderen Seite ist es immer gut, Branchenkollegen zu treffen und sich auszutauschen.“

Mag. Thomas Spellitz, Leiter Vermögensverwaltung der Bank Gutmann: „Die Haupt-Vorträge finde ich sehr gut, vor allem der Auftaktvortrag von Prof. Dr. Viktor Mayer-Schönberger hat mir besonders gut gefallen. Da liefert die Veranstaltung durchgehend sehr gut Ideen und Initiativen. Die Roundtables sind schnell und informativ. Es ist immer sehr angenehm, sich mit den Kollegen zu treffen und zu plaudern.“

Robert Proksch, Geschäftsführender Gesellschafter PPP Financial Solutions: „Der Kongress ist immer top organisiert in der Vorbereitung. Der Ablauf mit Vorträgen und Roundtables macht es abwechslungsreich und kurzweilig. Das hat mir sehr gefallen.“