Rekordhoch 1,46 Billionen Dollar Dividende in 2021

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Die Regionen mit den stärksten Einbußen im Jahr 2020, erholten sich relativ rasch. In Ländern wie Japan und den USA, in denen die Unternehmen im Jahr 2020 keine großen Kürzungen vornahmen, zeigte sich auch ein geringeres Wachstum als der weltweite Durchschnitt. Dennoch stiegen die Dividenden der US-Unternehmen um 10 Prozent.

Quelle: Janus Henderson Investors

„Es gab drei wichtige Änderungen im dritten Quartal. Erstens, und das ist das Wichtigste, haben Bergbauunternehmen auf der ganzen Welt von den extrem hohen Rohstoffpreisen profitiert. Viele von ihnen erzielten Rekordergebnisse, und die Dividenden folgten dem Beispiel“, erklärt Jane Shoemake, Portfoliomanager im Global Equity Income Team von Janus Henderson.


„Zweitens nutzten die Banken die Lockerung der Dividendenbeschränkungen und schütteten wieder mehr aus, als noch vor einigen Monaten möglich schien. Und schließlich zeigten die ersten Unternehmen in den USA, die mit der jährlichen Neufestsetzung der Dividende begonnen haben, dass die dortigen Unternehmen bestrebt sind, Barmittel an die Aktionäre zurückzugeben. Ein wichtiger Faktor für das Jahr 2022 wird die kontinuierliche Wiederaufnahme der Bankendividenden sein. Dagegen scheint es unwahrscheinlich, dass die Bergbauunternehmen ihr Auszahlungsniveau aufrechterhalten können. Sie sind von den jeweiligen Rohstoffpreisen abhängig – von denen einige bereits gefallen sind. Bergbauunternehmen dürften daher im nächsten Jahr für Gegenwind beim weltweiten Dividendenwachstum sorgen.“

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