14. private banking kongress 2017 in Wien „Sie haben mich erfolgreich überrascht“

Marion Klotzberg (M.), Leiterin Portfoliomanagement bei der Bank Gutmann, im Gespräch. | © Anna Rauchenberger

Marion Klotzberg (M.), Leiterin Portfoliomanagement bei der Bank Gutmann, im Gespräch. Foto: Anna Rauchenberger

Ob spannende Einblicke in den neuesten Stand der Hirnforschung, interaktive Roundtables mit anregenden Diskussionen oder einfach nur geselliges Netzwerken in gediegenem Ambiente – der 14. private banking kongress in Wien – mit viel Liebe zum Detail organisiert durch die Event-Agentur rehblau eventsbot den Gästen bei der Premiere in Österreich eine reichhaltiges Programm.

Insgesamt 136 Teilnehmer folgten dem Aufruf nach Wien, um sich über Branchentrends, Investmentlösungen und Marktmeinungen auszutauschen – darunter 92 Investoren, davon 76 aus dem semi-institutionellen Bereich, elf Finanzberater und -dienstleister und fünf Institutionelle.

Das Highlight zu Beginn war der Vortrag von Prof. Dr. Manfred Spitzer, Neuropsychologe am Universitätsklinikum Ulm, der die Zuhörer insbesondere auf die Wichtigkeit des Lernens mit allen Sinnen im frühkindlichen Alter hinwies. Zudem sei unser Gehirn keine Festplatte mit freiem oder begrenztem Speicherplatz. Stattdessen gelte: „Je mehr schon drin ist, desto mehr passt rein“, so Spitzer.

Anschließend ging es in die erste Runde Roundtables. An acht Tischen á zehn Teilnehmern wurde angeregt diskutiert. Alle 20 Minuten wechselten die Referenten die Plätze, um sich einer neuen Runde Investoren zu widmen. Nach einer Stärkung zur Mittagspause gab es nachmittags noch einmal die zweite Runde Roundtables für weitere Diskussionen.

Der zweite Top-Speaker des Tages war Erb- und Stiftungsexperte Jörg Plesse, der die Gäste auf erfrischende wie fundierte Art und Weise  über Stolperfallen im internationalen Erbfall aufklärte. Weiter ging es mit vier kompakten Impulsvorträgen zu verschiedenen Anlageklassen oder Software-Angeboten. Zum Abschluss sprach Thomas Lehr von Flossbach von Storch zur Zinswende, oder doch eher das Zinsende. Fazit: „Wenn Sie keine Aktien haben, ist das in Ordnung. Aber machen Sie Ihren Frieden mit der Null.“

Anschließend klang der Kongresstag in Wien auf der Dachterrasse im 57. Stock des Hotels Meliâ Vienna aus. Bei Köstlichkeiten des Flying-Dinner und einem atemberaubenden Blick über die Donaumetropole erlebten die Gäste des 14. private banking kongress einen passenden Abschluss eines gelungenen Tages.

Ausgewählte Stimmen

Magister Wolfgang Traindl, Bereichsleiter Private Banking und institutionelle Kunden bei Erste Bank der österreichischen Sparkassen: „Ich fand die Vorträge zur Zukunft und Disruption extrem interessant. Auch beim Vortrag zum Gehirn und Lernen waren Dinge dabei, die ich bis dato nicht gekannt habe. Die Präsentationen an den Tischen waren größtenteils sehr gut.“

Matthias Albert, Vorstandsmitglied Bank Gutmann: „Der Auftakt mit dem Vortrag zur Hirnforschung war aufrüttelnd. Da unsere Branche ja davon getragen ist, den Kunden zu überraschen, kann ich sagen: Damit haben Sie mich erfolgreich überrascht. Die nachfolgenden Roundtables fand ich auch sehr informativ.“