14-köpfiges Team in Düsseldorf Frankfurter Bankgesellschaft stellt munter ein

Christoph Neu baut derzeit für die Frankfurter Bankgesellschaft den Standort Düsseldorf auf – und das recht zügig. | © Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland)

Christoph Neu baut derzeit für die Frankfurter Bankgesellschaft den Standort Düsseldorf auf – und das recht zügig. Foto: Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland)

Die Gründung der Düsseldorfer Niederlassung war bereits bekannt, ebenso dass mit Christoph Neu eine ehemaliger Merck-Finck-Banker dort die Führung übernimmt. Nun zeigt sich, dass der Aufbau des NRW-Teams zügig vorangeht. So haben neben Neu die Berater Frank Oberhoff, Frank Dahl und Regina Hartmann, der Kundenbetreuer Harald Gaspers sowie der Portfoliomanager Sebastian Sattelberger zum 1. Februar in Düsseldorf ihre Arbeit aufgenommen.

Zum 1. April ist nun mit Ingo Block ein weiterer Portfoliomanager, der wie Sattelberger an den Leiter Portfoliomanagement René Schubert berichtet, hinzugekommen. Die Frankfurter Bankgesellschaft bestätigte die Personalien gegenüber dem private banking magazin, nachdem erst letzte Woche die Berufung von Udo Kröger in den Vorstand der Bank publik geworden war.

Des Weiteren sollen Anfang Juli vier weitere Berater hinzukommen. Bei diesen handelt es sich um Georg Hönig, Stefan Laufs, Andreas Blied und Thomas Ziegler. Inklusive der Einstellung dreier Assistenzen steigt damit die Teamzahl ab Juni auf 14. Und alle kommen, bis auf Sattelberger, unmittelbar von Merck Finck Privatbankiers. Dessen Mannschaftgröße am Düsseldorfer Standort, dem zweitgrößten in Deutschland, dürften sich zumindest kurzfristig deutlich dezimiert haben. In der Spitze bestand der Standort aus über 50 Mitarbeitern. Derzeit umfasst die dortige Mannschaft rund 40 Köpfe.

Mit der Standorteröffnung in Düsseldorf will die Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) dem Wachstum im Kooperationsgeschäft mit Sparkassen aus Nordrhein-Westfalen gerecht werden. Mit 65 Prozent aller Sparkassen aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland bestünden Kooperationsverträge. Deren Private-Banking-Kunden würden sich durch die Beraterkapazitäten in Zürich und Frankfurt mittelfristig nicht mehr ausreichend bedienen lassen, so das Institut, das über die Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) Enkelin der Helaba ist.

In einer ersten Fassung des Artikels war zunächst davon die Rede, dass vier neue Berater im Juni bei der Frankfurter Bankgesellschaft anfangen sollen. Richtig ist der Monat Juli. Ebenso, dass der Düsseldorfer Merck-Finck-Standort in der Spitze aus 50 Mitarbeitern bestand.