Werterhalt statt Kapitalerhalt 1. Forum für Family Offices und Private Banking

Location in der Speicherstadt: „Ehemaliges Hauptzollamt Hafen Hamburg“

Location in der Speicherstadt: „Ehemaliges Hauptzollamt Hafen Hamburg“

Segel setzen mit einer Verbindung aus Tradition und Moderne. Dafür steht der Entwurf der Elbphilharmonie Hamburg vom Architekturbüro Herzog & de Meuron. Die Basler verbinden eine futuristische Glaskonstruktion mit dem alten bestehenden Baukörper des backsteinernen Kaispeichers A. Zusammen ergibt das ein schiffsähnliches Gebilde, das Fahrt aufnimmt – so der Eindruck.

Was künftig für die Elbphilharmonie gilt, trifft wohl auch auf die meisten Family Offices und Stiftungen der Hansestadt zu. Aus Familientradition sind Vermögen entstanden – und diese sollen für künftige Generationen erhalten bleiben.

Dafür müssen Verantwortliche den richtigen Kurs, die rechte Strategie finden. In Zeiten von europäischer Schuldenkrise, darniederliegender US-Wirtschaft und umhergehender Angst vor steigender Inflation ist der Werterhalt eines Vermögens die größtmögliche Herausforderung. Kapitalerhalt allein reicht nicht.

DIE VERANSTALTUNG: 1. Forum für Family Offices und Private Banking

Um das Thema „Werterhalt statt Kapitalerhalt“ im Dialog zu vertiefen und Lösungen aufzuzeigen, veranstaltet das private banking magazin am 19. und 20. September dieses Jahres ein Forum.

Es ist die erste Veranstaltung für Family Offices und Private Banking in Hamburg und soll Auftakt zu einer jährlich wiederkehrenden Institution sein. Eingeladen sind Family Offices, Produktentscheider von Privatbanken, Kundenbetreuer vom Private Banking der Geschäftsbanken und Portfoliomanager von Stiftungen.

Die Zahl der potenziellen Kunden für Family Offices und Private Banking steigt in den deutschsprachigen Ländern. Laut D.A.CH-Studie der Investmentgesellschaft Valluga aus Liechtenstein wuchs allein in Deutschland die Zahl der Millionäre im Jahr 2010 auf 829.900. Das sind 6,5 Prozent oder 50.700 Personen – immerhin die Größe einer Kleinstadt – mehr als im Vorjahr.

„Das Jahr 2010 markiert den neuen Höhepunkt in der Geschichte der Millionäre“, kommentiert Reinhard J. Berger, Präsident der Valluga, die Zahlen. Deutschlandweit beträgt die Millionärsdichte 1,01 Prozent – das heißt, rund jeder hundertste Einwohner ist ein Millionär. Durchschnittlich besitzt dieser 2,64 Millionen Euro an Finanzvermögen. In den bevölkerungsreichsten Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg leben erwartungsgemäß die meisten Vermögenden (siehe Grafik).

Auch in den deutschsprachigen Nachbarländern nimmt die Zahl der Millionäre zu. In der Schweiz stieg sie laut Studie um 10 Prozent auf 150.000 Millionäre, in Österreich um 7,2 Prozent auf 74.000. Allein für Deutschland geht der Report davon aus, dass das Vermögen der Millionäre von derzeit 2.200 auf 2.900 Milliarden Euro im Jahr 2014 anwachsen wird.

DIE REFERENTEN: Fachkompetenz und inhaltliche Tiefe

Echte Lösungen bedürfen Diskussionen, getragen von großer Fachkenntnis. Diese transportieren führende Köpfe der Branche, insgesamt 36 Referenten. 13 sogenannte Kompetenzvorträge gibt es verteilt über die zwei Veranstaltungstage.

Eine Besonderheit für Certified Financial Planner (CFPs): Für die Vorträge erhalten sie viele Credits, da es nicht Produktvorträge, sondern inhaltliche sind. Flankiert werden diese von 20 weiteren Vorträgen zu Spezialthemen, die parallel zu den Kompetenzvorträgen in den Arbeitsräumen Zolllager und Fleetzimmer 1 abgehalten werden. Viele Möglichkeiten also, sich unter Experten auszutauschen.

Bedarf dafür besteht: Der Studie zur Anlagestrategie von professionellen Investoren aus dem Hause Lloyd Fonds zufolge bestehen teilweise große Unterschiede in der Asset Allocation von institutionellen Investoren und Family Offices. Und auch innerhalb der Gruppe der Family Offices gibt es Unterschiede zwischen Single und Multi Family Offices sowie jenen Offices, die zu einem Bankhaus gehören.

Manche Unterschiede sind leicht zu erklären. So sind institutionelle Investoren durch gesetzliche Vorgaben dazu verurteilt, einen großen Anteil des Vermögens in Rentenpapieren anzulegen. Family Offices dagegen haben bei der Asset Allocation so weit freie Hand, wie es der Kunde vorgibt.

DER VERANSTALTUNGSORT: Ehemaliges Hauptzollamt, Hamburger Speicherstadt

Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert, die historische Bausubstanz wurde jedoch 2008 restauriert. 500 Quadratmeter Fläche verteilen sich über drei Etagen und bieten den Gästen genügend Raum für Vorträge, Workshops und Flurfunk.

Die großen Panoramafenster geben den Blick auf das Fleet und die am anderen Ufer liegenden Gebäude der „Spiegel“-Redaktion frei. Der Saal und sechs weitere Tagungsräume sind mit edlem Parkettfußboden und dekorativen Backsteinelementen ausgestattet und sorgen für den hanseatisch-würdevollen Rahmen der Konferenz.

„Wir wollen weg von Hotels mit dicken Teppichen und alten Schinken an den Wänden. Private Banker und Family Offices sind heutzutage meist eine international sehr gut ausgebildete und vielfach sehr lockere Klientel, denen wir eine moderne Plattform bieten wollen“, so Malte Dreher, Chefredakteur vom private banking magazin.

DIE ABENDVERANSTALTUNG: Gourmet-Restaurant Carls Brasserie

Das Hauptzollamt liegt genauso wie das Gourmet-Restaurant Carls Brasserie, Ort der Abendveranstaltung am ersten Konferenztag, im Hamburger Stadtteil Hafencity. Das gewaltige Hamburger Stadtentwicklungsprojekt verbindet die alte Speicherstadt mit den modernen Wohnund Bürogebäuden, die auf dem ehemaligen Hafengelände des Großen Grasbrooks entstehen.

Carls Brasserie ist direkter Nachbar der Elbphilharmonie. Das Restaurant ist ein gastronomischer Ableger des 5-Sterne-Hotels Louis C. Jakob. Die Innenräume sind im Stil französischer Brasserien und Bistros gehalten. Farbenfrohe, wagenradgroße Leuchter, schulterhohe, lederbezogene Sitzbänke und dunkel gebeizte Holzböden geben dem Raum das französische Flair.

Das Restaurant steht für norddeutsche Küche mit französischem Akzent. Die Räumlichkeiten des Brasserie-Teils stehen für den Abend exklusiv zur Verfügung, wodurch Gelegenheit zum Netzwerken in entspannter Atmosphäre besteht. Am Ufer der Elbe gelegen, lädt die Örtlichkeit zum abendlichen Flanieren auf der Promenade ein und bietet einen faszinierenden Blick auf den beleuchteten Hamburger Hafen.